2009-01-10

warum es den wirten so schlecht geht...

frauen sollten gar nicht zum wirten gehen, denn sie machen alles verkehrt.
eine frau die allein ins wirtshaus geht, um dort alkohol zu trinken,
fällt je nach konsum in folgende kategorien:

1 glas prosecco > tussi, die keine echten probleme kennt
1 glas wodka > sie hat probleme die keiner hören will
1 glas bier > wahrscheinlich eine emanze
1 flashe prosecco > sie wird bald probleme haben
1 flasche wodka > sie ist das problem
> 4 grosse bier > sie ist ein kerl

frauen die kein alkohol trinken sind spassbremsen.

gemischtgeschlechtliche paare sind entweder angeber oder aufgeber:

aufgeber-paare kommen nach dem fernseh schauen zum wirten,
um sich gegenseitig schön zu trinken. obwohl beide gleich schlecht aussehen
trinkt er mehr, dann nörgelt sie und damit wird er erst richtig häßlich.
dann will sie miteinander reden, beide gehen nach hause,
wo er weder zu sich noch mit ihr kommt - unschön für die anderen gäste.

angeberpaare machen das gegenteil, das was der irische volksmund als
"sein geld vor den anderen leut' zählen"bezeichnet:
sie knutschen vor den gescheiterten existenzen an der theke.
sie trinken zu wenig, sie lachen dabei und knutschen noch mehr.
das macht die anderen gäste schon vor dem amtlichen siedepunkt (10 bier und 4 stamperln)
agressiv, so dass diese der zeit vor die tür gesetzt werden müssen,
also bevor sie ihren beitrag zu wirtshauserhaltung trinken und bezahlen konnten.
auch wieder ganz schlecht für's geschäft.

manch ehrlicher trinker und stammkunde, der soviel geknutsche beobachten musste,
habe sich daraufhin schon das leben genommen, und kam gar nicht mehr wieder.
also noch viel schlechter für's geschäft.

schwule tanzen zuviel und trinken zu wenig.
lesben reden zuviel wie gern sich doch tanzen und trinken täten.

am allerwenigsten jedoch ist der alleinstehende oder sich allein gebährende mann
in wirthäusern zu ertragen.
er versinkt in selbstmitleid und gin-tonic.
versucht auf wortkarg zu machen, allerdings so laienhaft, dass man ihn nicht mit
dem barhocker verwechseln und so behandeln kann.
er heult im schlimmsten fall, erzählt von wilden racheplänen, die er hegt und pflegt,
und schaut sich mit einem auge nach einem neuen opfer um.
kurzum der alleinstehende mann kommt zum wirten um säufer zu werden und wird dort aber zur frau.

männerrudeln dagegen müssen nicht in wirtshäuser gehen. sie sind schon betrunken,
sobald mehr als drei von ihnen aufeinander treffen.

frauen in rudeln müssen nicht sein, bleibt allein der wirt - und sein hund.
vielleicht besser so, dann beisst er wenigstens keinen.

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